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Wer neue Alufelgen oder Stahlfelgen kaufen möchte, sollte sich unbedingt mit dem Thema Lochkreis beschäftigen. Denn selbst wenn Durchmesser und Design passen, lässt sich eine Felge ohne den richtigen Lochkreis nicht sicher montieren.
Der Lochkreis beschreibt die Anordnung der Schraubenlöcher einer Felge. Die Bohrungen liegen kreisförmig um die Radnabe verteilt und müssen exakt zur Nabe des Fahrzeugs passen.
Dabei spielen sowohl die Anzahl der Schraubenlöcher als auch der Durchmesser des Kreises eine entscheidende Rolle. Nur wenn beide Werte übereinstimmen, kann die Felge korrekt montiert werden.
Die Angabe hat nichts mit dem Felgendurchmesser in Zoll zu tun. Dieser wird separat angegeben.
Stimmen Lochkreis oder Schraubenanzahl nicht mit dem Fahrzeug überein, kann die Felge nicht korrekt befestigt werden. Das kann zu Vibrationen, schlechter Zentrierung oder sogar sicherheitsrelevanten Problemen führen.
Besonders wichtig ist außerdem die Kombination aus:
Erst wenn alle Werte zusammenpassen, ist eine sichere Montage gewährleistet.
Die meisten Felgen besitzen eine eingeprägte Kennzeichnung auf der Innenseite oder im Bereich der Speichen. Dort finden Sie wichtige technische Angaben.
In diesem Fall beschreibt „LK 5x114,3“ den Lochkreis. Die Felge besitzt fünf Bohrungen mit einem Lochkreisdurchmesser von 114,3 Millimetern.
Sie bestimmt, wie weit die Felge im Radhaus sitzt. Eine falsche ET kann zu Schleifproblemen führen.
Das Zentrierloch muss exakt zur Radnabe passen, damit keine Unwucht entsteht.
Sie beeinflusst, welche Reifenbreiten montiert werden dürfen.
Angegeben in Zoll — wichtig für die passende Reifengröße.
Entscheidend sind die Herstellerfreigaben und vorhandenen Gutachten. Nutzen Sie ausschließlich Felgen mit:
Ob eine Felge zu Ihrem Fahrzeug passt, erkennen Sie unter anderem an der EG-Typgenehmigungsnummer in Ihrer Zulassungsbescheinigung Teil 1.
Stimmen Fahrzeugdaten und Gutachten überein, darf die Felge in der Regel montiert werden.
Die Felge besitzt fünf Schraubenlöcher und einen Lochkreisdurchmesser von 114,3 mm.
Teilweise sind Adapterplatten möglich. Diese benötigen jedoch oft zusätzliche Gutachten und passende Radschrauben.
Die Daten stehen häufig im Gutachten, im COC-Dokument oder direkt auf den montierten Felgen.
Nein. Je nach Hersteller und Fahrzeugmodell unterscheiden sich Anzahl und Durchmesser der Bohrungen.